All posts tagged Gesetz

Wunderheilungen sind möglich, das stelle ich nicht in Frage! Doch es ist nicht jeder Wunderheiler, der im Namen von Jesus heilt, auch ein Christ.

Matthäus 7,22-23 – Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: „Aber Herr, wir haben doch in deinem Auftrag prophetisch geredet! Herr, wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und viele Wunder vollbracht!“ Aber ich werde ihnen entgegnen: „Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt meine Gebote mit Füßen getreten, darum geht mir aus den Augen!“

Meiner Meinung nach, darf ein Wunderheiler kein Geld für seine Heilungen verlangen, weil er die Gabe der Heilung geschenkt bekommen hat. Zumindest darf er nichts verdienen. Einen Raum zu mieten kostet ja etwas, wenn der Heiler also nur Geld für die Räume sammelt, könnte man ein Auge zudrücken. Sobald er aber etwas dabei verdient, handelt er falsch, weil er die Macht geschenkt bekommen hat.

Matthäus 10,8 – Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch.

Wenn man durch eigene Leistung und irgendwelche Strategien gesund wird, dann hat man sich die Gesundheit verdient und man darf für Heilungen etwas verlangen, sofern die Heilung durch eine selbst erlernte Strategie erfolgt ist. Ich habe ja Schizophrenie. Wenn ich nun eine Technik mit Jesus erlerne, welche es mir ermöglicht, gesund zu leben, dann darf ich für Heilungen Geld verlangen, sofern die Heilung durch eine erlernte Strategie erfolgt, die man anwenden muss.

Wenn ich nun also nicht zu einem Wunderheiler gehe oder nicht sofort gesund werde, wenn ich an Gott glaube, oder wenn ich irgendeinen anderen Fehler mache, dann bin ich deswegen kein schlechterer Mensch.

Sprüche 21,24 – Wer verächtlich auf andere hinabsieht, ist zu Recht als Spötter verschrien; er macht, was er will, und sonnt sich in seinem Stolz.

Wenn ich aber nicht zu einem Wunderheiler gehe, sondern die Sache selbst in die Hand nehme, und ich selbst etwas lernen und ich habe dann, mir mehr verdient, als einer der zu Wunderheiler rennt und irgendwann durch eigene Anstrengungen geheilt wird.

Eine Methode, um zum Beispiel länger Schmerzen auszuhalten, besteht darin, dass ich mir sage: „Noch eine Sekunde durchhalten, dann kommt das Ende“. Wenn dann das Ende nicht eingetroffen ist, sollte man sich wieder sagen: „Sicher kommt in einer Sekunde das Ende“ und nach tausend Sekunden kommt dann am Ende wirklich das Ende. Wichtig ist dabei, dass man weiss, dass man es bis zum Ende der Schmerzen durchzieht ohne darauf zu achten, wie viele Sekunden vergangen sind.

Wenn ich mir also durch diese Methode helfe Schmerzen auszuhalten, dann habe ich mir meine Gesundheit verdient. Jesus nahm ja auch kein Schmerzmittel (Essig) am Kreuz.

Lukas 23,36 – Auch die Soldaten trieben ihren Spott mit ihm. Sie boten ihm Essigwasser zu trinken an

Die germanische Heilkunde besagt, dass unter anderem Krebs durch spezielle starke Konflikte entsteht. Ehrlich gesagt wenn ich Gott wäre, würde ich solche Konflikte auch auslösen, denn es ist wichtig, dass wir lernen, anderen von unseren Problemen zu erzählen. Wir leben nun mal nicht alleine und wir sollten deshalb auch so leben. Diese germanische Heilkunde besagt auch, dass je nach Art des Konflikts Schmerzen in der Heilungsphase oder in der Phase vor der Konfliktlösung auftreten können. Diese Schmerzen zu spüren kann wesentlich für eine Heilung sein. Die Bibel erzählt davon, dass wir alles ertragen sollten, denn Jesus hat es uns vorgelebt und wir werden Jesus ähnlicher.

Römer 8,29 – Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern.

Dies bedeutet auch, dass wir die Lasten anderer Menschen auf uns nehmen.

Galater 6,2 – Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Wie schon gesagt, wir können uns unsere Gesundheit verdienen, indem wir Schmerzen aushalten und Strategien erlernen, wie man gesund wird. Wichtig dabei zu wissen ist, dass wir uns die Gesundheit verdienen können, aber das heißt nicht, dass wir deshalb vor Gott besser dastehen, selbst wenn wir durch eine Strategie gesund geworden sind. Gott schaut nicht darauf, was wir Menschen tun, sein Handeln ist unabhängig.

Titus 3,5 – Er rettete uns – nicht weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten, sondern aus lauter Güte. In seiner Barmherzigkeit hat er uns zu neuen Menschen gemacht, durch eine neue Geburt, die wie ein reinigendes Bad ist. Das wirkte der Heilige Geist,

Gott gibt jedem was er verdient. Du kannst dir also etwas verdienen.

Epheser 6,8 – Denn ihr wisst ja: Der Herr wird jedem für seine guten Taten den verdienten Lohn geben, ganz gleich ob jemand Sklave ist oder frei.

Manchmal will Gott auch, dass er uns etwas nicht schenkt, sondern dass wir es selbst verdienen und dann dafür Geld verlangen können.

1. Korinther 10,13 – Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht treu zu euch. Er wird auch weiterhin nicht zulassen, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.

Wenn Gott uns nicht durch ein Wunder heilen will, dann können wir trotzdem mittels Strategien und Logiken gesund werden. Der Glaube ist die feste Zuversicht und diese bekommt man dadurch, dass man die Gesetze selbst erlernt und verstanden hat, aber sie auch anwenden kann und sie sich verdient hat.

Hebräer 11,1 – Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Wem nützen die Gesetze, welche per Gericht einklagbar sind? Nur Heiden, denn Christen müssen die andere Backe hinhalten, wie es Jesus vorgelebt hat.

Matthäus 5,39Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.

Gesetze und andere einklagbare Verhaltensregeln wie die antirassismus Strafnorm werden also niemals für Christen nützlich, weil sie immer wieder vergeben müssen.

Matthäus 18,22Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.

Wem nützen also die Gesetze und Strafnormen? Heiden, die streiten wollen. Wenn man Menschen zum Christentum erziehen will, dann darf man eben keine Gesetze erlassen, sondern muss in gutem Vorbild vorausgehen, indem wir die Gesetze selbst einhalten.

Römer 8,4So kann sich in unserem Leben der Wille Gottes erfüllen, wie es das Gesetz schon immer verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.

Nur, wenn wir Gott kennen und wissen wie er es meint, dann sündigen wir nicht mehr und halten also dann die Gesetze.

1. Korinther 15,34Kommt endlich zur Besinnung und sündigt nicht länger! Zu eurer Schande muss ich feststellen, dass einige von euch Gott im Grunde gar nicht kennen.

Für den Christen sind also die Gesetze wichtig, obwohl er keinen Richter und Anwalt benötigt. Ein Christ wird vielmehr sich freiwillig anzeigen und selbstständig ins Gefängnis gehen, wenn er Probleme hat, weil er sein Kreuz und damit seine Konsequenzen trägt.

Lukas 14,27Wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der kann nicht mein Jünger sein.

Galater 6,5Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen.

Wir verlassen uns auf die Liebe indem jeder seine Last trägt. Indem wir die Lasten anderer tragen, können wir ihren Hass besänftigen und es wird für unseren Feind unnötig zuzuschlagen. Wenn der Schmerz beim Feind nicht mehr da ist, weil wir ihn ertragen haben, dann wird er uns auch nicht mehr hassen.

Galater 6,2 – Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Die Einhaltung des Gesetzes und die Rettung der Menschen wird also durch das Ertragen jeglicher Last verursacht. Wir lieben also unter anderem dann, wenn wir die Lasten ertragen. Heiden sollten lernen ihre Lasten zu ertragen und nicht Christen damit belasten. Christen sollten lernen alle Lasten zu ertragen, wodurch es nicht mehr nötig ist gehasst zu werden. Wenn man ein Gesetz erzwingen will, in dem man weltliche Gerichte hat, muss der Mensch sich nicht mehr anstrengen und die Lasten ihrer Mitmenschen ertragen. Die Last anderer erträgt man, damit die Mitmenschen von ihren Lasten befreit werden. Gesetze hat man heute damit man sich rächen kann und somit anderen Lasten aufbürdet. Kooperation bedeutet eben nicht vors Gericht zu gehen.

Zensurgesetz (wir sammeln noch Unterschriften)

Gesetze nützen sowieso nur den Reichen und Mächtigen (weitere Infos).