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Bei allem was man tut, besteht die Möglichkeit, dass es scheitert. Deswegen sind alle Taten Gebete. Man tut etwas, in der Hoffnung, dass es gelingt. Wenn dir etwas wirklich wichtig ist, dann tust du es, selbst wenn du weisst, dass es fehlschlagen kann. Und natürlich: Es kann immer fehlschlagen.

Gott verspricht uns, wenn wir etwas tun, dass uns der Heilige Geist dabei hilft, dass es gelingt.

Dabei hilft uns der Geist Gottes in all unseren Schwächen und Nöten. Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit es Gott gefällt! Deshalb tritt Gottes Geist für uns ein, er bittet für uns mit einem Seufzen, wie es sich nicht in Worte fassen lässt.

Römer 8,26

Für euch aber, vom Herrn geliebte Brüder und Schwestern, können wir Gott immer nur danken. Er hat euch von Anfang an dazu bestimmt, gerettet zu werden. Und das werdet ihr, weil sein Geist euch hilft, ein Leben nach Gottes Willen zu führen, und weil ihr an die Wahrheit glaubt.

2. Thessalonicher 2,13

Es ist wichtig zu verstehen, dass von nichts nichts kommt. Wir müssen etwas im Namen Jesu tun, damit wir eine Richtung vorgeben und Gott uns helfen kann. Wenn wir nichts tun, haben wir keinen Fehler gemacht und Gott muss uns nicht helfen. Natürlich ist es im Prinzip schon der grösste Fehler, nichts zu tun.

Und wir müssen keine Angst haben, wenn wir etwas falsch getan haben, denn der Heilige Geist hilft dann, dass es trotzdem gelingen mag. Es muss so sein, dass wir anfangs viel Hilfe benötigen und am Ende fast keine. Denn wäre es schon am Anfang so schwierig, würde es uns den Spass verderben. Da uns aber Gott am Anfang besonders stark hilft, werden wir unseren Spass haben. Gott hilft schliesslich nur dann, wenn es auch nötig ist zu helfen.

Manchmal kommen wir in Situationen, in denen wir Angst haben. Zum Beispiel, als ich anfing Kurse für Schizophrene zu machen, bekam ich es plötzlich mit der Angst zu tun. Wenn ein Arzt den Kurs überprüft und ihn nicht für gut empfindet, dann ist es aus mit der Idee Kurse zu machen.

Als ich aber mir sagte, ja, dann ists aus mit den Kursen und ich gestorben war, wie Jesus, tauchte plötzlich ein Gedanke auf. Ich kann ja den Arzt fragen, was ich schlecht gemacht habe und den Kurs anpassen. Es ist doch gerade gut, wenn der Arzt sagt, dass ich es schlecht gemacht habe, dann bin ich motiviert es noch besser zu machen und so war der Tod, doch kein Ende, sondern eine Art Auferstehung.

Sind wir bereit, dass es möglicherweise zu Ende ist mit unserer ehrlichen Idee? Entsteht dadurch vielleicht auch in unserem Leben neues Leben? Sind wir bereit die Konsequenzen voll zu tragen und einzusehen, dass wir etwas falsch gemacht haben könnten? Sehen wir dann einen neuen Weg, weil wir die Konsequenzen voll tragen? Streben wir überhaupt nach etwas gutem? Oder wollen wir einfach einen Kurs schaffen, damit wir etwas getan haben und haben wir gar kein Interesse, dass der Kurs gut wird? Wenn der Kurs gut werden soll, dann kann es sein, dass wir zu schlecht sind. Wenn der Kurs gut sein soll, dann lohnt es sich, bereit sein zu sterben für ihn. Sind wir bereit die Konsequenzen zu tragen, wenn der Kurs schlecht wird? Wenn nicht, werden wir keine Idee haben, wie wir es besser machen können.

Oder zum Beispiel mit Corona. Ich wollte nicht mehr in den Coop einkaufen gehen, weil man Masken tragen musste. Also entschied ich mich, ok, ich muss sterben. Ich muss sterben, weil ich keine Masken tragen will. Dann begann der Todeskampf und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich kann ja jemanden für mich einkaufen gehen lassen. Doch ich fand die Lösung nicht ehrlich genug. Also sagte ich mir, wenn irgendjemand Masken tragen muss, weil ich zu Essen brauche, dann sterbe ich lieber dafür. Was dann passierte: Klar geht es auch mit dieser ehrlichen Bedingung. Klar kann ich auch mit dieser ehrlichen Bedingung überleben! Wie? Indem ich bereit bin dafür zu sterben! Als ich schon tot war, merkte ich, ich kann ja bei coop @ home bestellen! Dann muss niemand Masken tragen, wenn sie es richtig machen! Und ich bezahle die Kosten für den Weg auch noch! Alles super also! Alles weil ich die gute Idee um jeden Preis wollte und bereit war für diese gute Idee zu sterben, wie Jesus für uns gestorben ist!

Und es ist auch logisch! Kommen wir in den Todeskampf, dann kämpfen wir am besten! Laut „Kunst des Krieges“ ist der Todeskampf der effektivste Kampf, den es gibt und es lohnt sich, sich klarzumachen, unter welchen Bedingungen man bereit ist zu sterben, damit man eine besser Lösung bekommt! Und man findet dann auch meist eine Lösung, ausser man stirbt sowieso. Doch weil man dem Tod ausgesetzt ist, werden jegliche Kräfte freigesetzt, damit man trotzdem noch überlebt. Das ist der Todeskampf von Jesus! Jesus wollte auch nicht am Kreuz sterben, deshalb schwitzte er Blut im Garten. Und obwohl er gestorben war, kam er zurück ins Leben. Es kann also sein, wenn du auf eine ehrliche Weise wie Jesus stirbst, ohne kriminell gewesen zu sein, dass du zwar stirbst, aber zu neuem Leben kommst und wie Jesus auferstehst!

Viel wahrscheinlicher als aufzuerstehen ist allerdings, dass Gott gar nicht will, dass du stirbst. Das heisst, dass du wie ich eine Lösung finden wirst, die ohne den Tod möglich ist. Auch wenn du zu viel forderst, wirst du eher sterben, als etwas dafür zu bekommen. Doch wenn es eine aufrichtige Möglichkeit gibt, zu überleben, wirst du diese finden, wenn du bereit bist aufrichtig zu sterben.

›In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich die Menschen mit meinem Geist erfüllen. Eure Söhne und Töchter werden aus göttlicher Eingebung reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und die alten Männer bedeutungsvolle Träume.

Apostelgeschichte 2,17

Was sind Träume und Visionen? Was bedeutet dies alles? Wieso werden wir Träume und Visionen haben? Wieso wird das schreckliche Gericht Gottes dann kommen?

Träume und Visionen sind Vorstellungen und Ziele die wir erreichen oder zumindest erleben können. Diese Visionen und Träume sind der erweiterte Radius. Als Baby konnten wir nur schreien. Als Kind konnten wir selbst gewisse Sachen tun. Als Jugendlicher konnten wir selbst zur Schule. Der Radius hat also mit jedem Lebensalter zugenommen. Visionen und Träume sind auch so ein Radius, bei dem unser Leben einen nächsten grossen Schritt nach vorne geht.

Diese Visionen und Träume machen unser Leben schöner und besser, oder, wenn wir nicht mit ihnen umgehen können, können sie psychische Krankheiten auslösen oder sonstige andere Nebenwirkungen haben. Doch alle diese Träume bedeuten, dass aus uns sehr viel wird. Visionen haben wir nicht, weil wir dann nichts tun. Visionen haben wir, weil wir sie erreichen werden.

Die Endzeit ist gerade wegen diesen Visionen und Träumen so spannend. Viele dieser Ziele werden erreicht werden, da bin ich mir sicher. Gott lockt dich nicht mit einer Erdbeere zum Essen und gibt dir einen Stein zum Zähnebrechen. Diese Visionen und Träume werden ganz bestimmt auf eine Art Realität und unsere Welt wird sich zuerst im Unsichtbaren, dann auch im Sichtbaren massiv verändern.

Wir könnten das schreckliche Gericht Gottes gar nicht anders ertragen, als mit diesen schönen Träumen und Visionen. Und dies alles bedeutet, dass es endlos viele Neuerungen geben wird. Ziemlich sicher wird vieles über den Computer Realität. Ganze Filmstudios können in Zukunft überflüssig werden, weil die entsprechenden Apps viel mehr leisten.

Stellt euch vor, wenn die Welt so vielfältig wird, dass wir nicht mehr nachkommen mit dem Konsumieren dieser Inhalte. Natürlich wäre es trotzdem wichtig, wenn wir Ordnung und Recht erhalten können, denn sonst könnte es extrem gefährlich und selbstzerstörerisch werden.

Es ist schon heute so, dass wir nicht mehr jedes Spiel und jeden Film ansehen können. Wir können auch nicht jedes Buch und jedes Theater besuchen. Wir können nicht einmal ein Promille all dieser Kunstwerke betrachten. Visionen und Träume bedeuten eben auch, dass wir es gar nicht mehr zählen können, was alles an Zielen erlebt wird.

Die Qualität all dieser Medien wird auch extrem zunehmen. Wir können dann getrost vergessen, dass der Computer uns die Arbeit wegnimmt. Es wird genau umgekehrt sein. Der Computer wird uns so viel Arbeit machen, wie nichts anderes und unsere Welt wird so vielfältig wie unglaublich. Das Schreckliche an dieser Welt ist der Preis dieser schönen Visionen und Träume.

Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muss viel leiden.

Prediger 1,18

Durch diese Visionen und Träume werden wir so viel lernen und damit leiden. Alles hat seinen Preis.

Das was alle machen, kann auch der Teufel. Es geht nicht darum, was alle machen, sondern was man nur selbst kann. Im Begriff „alle“ sind nicht nur Menschen, sondern auch der Teufel, der Computer und Tiere. Das was alle machen, ist völlig uninteressant und erfolgslos, weil es eben alle machen und es somit nicht benötigt wird.

Es ist schon besser, wenn man alles macht, was der Mensch kann. Dann ist der Teufel, die Tiere und so weiter ausgeschlossen. Doch überleben und somit arbeiten, kann man nicht, wenn man macht, was alle Menschen machen. Gott will, dass wir arbeiten! Um arbeiten zu können, braucht man ein Alleinstellungsmerkmal. So kommen Kunden, die genau dieses eine Angebot benötigen, das man hat. Die Kunden können das Produkt auch nicht bei anderen Personen kaufen, sondern nur bei ihnen, weil Sie einzigartig sind. Sie können dasselbe Produkt nicht einmal bei Gott kaufen, weil Gott Sie für dieses eine kleine Ziel festgelegt hat. Gott will dieses Produkt nicht verkaufen, weil er dich für diese Nische geschaffen hat.

Gott hat in jeden Menschen genau ein Ziel verankert, einen USP. Dadurch hat jeder Mensch einen einzigartigen Charakter und genau deshalb ist es möglich, dass jeder Mensch arbeiten und sein Geld selbst verdienen kann. Ich wusste Jahre lang nicht, dass ich nur ein Ziel hatte. Dadurch, dass ich nur ein Ziel hatte, hatte ich das Gefühl ich hätte nichts erreicht. Denn erreichen kann man nur, wozu man ein Ziel hatte. Wenn man etwas erreicht, ohne ein Ziel zu erreichen, dann hatte man Glück oder es war notwendig für dein einziges Ziel.

Da Gott dich einzigartig geschaffen hat, brauchst du keine Angst zu haben, weil du dadurch eine Arbeit und Anerkennung finden wirst. Es gibt verschiedenste Arbeitsmöglichkeiten, weil sich Menschen nach Dingen sehnen, die sie selbst nicht herstellen können. Gott hat den Menschen einzigartig geschaffen, damit er Gemeinschaft benötigt. Einzigartigkeit bringt nichts, wenn man alleine bleibt. Einen Unterschied zu machen, ist gar nicht möglich, wenn man alleine lebt. Doch um einen Unterschied zu machen und seinen eigenen USP zu finden, muss man so leben, wie man es selbst will und nicht so, wie irgendjemand es vorschreibt. Es kann sogar besser sein, etwas nicht so zu machen, wie es Gott will, wenn man dadurch sich selbst treu bleibt. Vermutlich ist es aber so, dass man macht, was Gott will, wenn man sich selbst treu bleibt.

Beim Machen, wie man es selbst will, geht es nicht darum, ein Sünder zu bleiben. Man kann eben nichts machen, wenn man ein Sünder ist und nichts auf dir Reihe kriegt. Erst wenn etwas funktioniert, kann man etwas machen. Alles was funktioniert, ist eine gute Sache, solange es funktioniert. Gottes Wahrheit funktioniert bis in alle Ewigkeit! Das Ziel ist also nicht, dass du eine Arbeit für eine paar Wochen findest, sondern dass du eine Arbeit für alle Ewigkeiten findest. Es geht auch nicht darum, dass du von deiner Einzigartigkeit profitierst, weil es normal ist, wenn man einzigartig ist, dass man profitiert. Es ist ein natürliches Gesetz, dass wenn man genügend einzigartig ist, es eine Möglichkeit gibt, wie man eine Arbeit findet.

Es geht auch nicht darum, dass man sich etwas einbildet und einredet, das dich einzigartig macht, sondern dass man auch wirklich einzigartig ist. Und wie schon gesagt, Gott hat dich einzigartig geschaffen, denn anders wäre es nicht möglich, dass jeder Mensch eine Arbeit finden kann. Weil Gott will, dass der Mensch arbeiten will, bist du einzigartig und wirst gebraucht, weil es niemand anders kann. Es geht darum, dass du etwas bist, das niemand ersetzen kann. Dadurch fehlst du, wenn du nicht an deinem Platz bist. Genau deshalb verdienst du es, etwas zu verdienen und am Leben zu sein.

Gehen wir einmal davon aus, dass ich alles erlernen will. Ich setze mich also zu meinem Kollegen und höre ihm geduldig zu, wie er sein ganzes Leben mir Gedanke für Gedanke weitergibt. Es wird genau so lange dauern, wie er gelebt und gedacht hat, bis er mir alles erzählt hat, vorausgesetzt er ist überhaupt fähig, jeden Gedanken weiterzugeben.

Dies würde bedeuten, dass für jeden Menschen, über den man alles erlernen will, es ein Menschenleben gibt. Ja, es wäre einfach unmöglich, alles weiterzugeben. Wir haben nun einmal keine Breitbandleitung wie der Computer, sondern wir scheinen auf unsere Ohren und Augen angewiesen zu sein.

Wenn der Mensch also alles Wissen sich aneignen kann, dann nur dadurch, dass er ohne zu reden und ohne zuhören fähig ist, alle Geheimnisse zu lüften. Der Mensch muss fähig sein, im Unsichtbaren zu lernen. Auch weil Gott verborgen ist und viele Dinge der Welt nicht direkt sichtbar sind, muss der Mensch durch Taten und Gedanken im Unsichtbaren fähig sein, alles zu erlernen.

Man sagt, dass das Unterbewusstsein extrem viel mehr weiss, als das Bewusstsein. Und natürlich weiss das Bewusstsein viel viel mehr, als man in Worte fassen kann. Die Frage ist eben, wie werden wir wieder zu Kindern und werden fähig wie sie zu lernen? Kinder lernen nun einmal am schnellsten, wenn man alle Altersgruppen vergleicht. Es ist auch so, dass alte Menschen sogar wieder verlernen und alles rückgängig machen, indem sie Demenz bekommen.

Was ist die Grundlage vom Lernen? Die Grundlage vom Lernen bedeutet zu ertragen! Wieso? Wenn du TV schaust und die Sender nicht mehr erträgst, dann wirfst du irgendwenn, wenn du alle Sender nicht mehr erträgst, den TV aus dem Fenster. Irgendwann erträgst du deine Freunde nicht mehr, und gibst sie auf. Dann erträgst du nicht mehr, was du hörst und siehst. Schliesslich vergisst du alles, weil du im ganzen Leben nicht fähig warst zu ertragen! Gedanklich hast du vieleicht alles verstanden, doch ausprobiert hast du es nie und somit hast du es nur vom Hörensagen gekannt, was bedeutet, dass es dir nicht wichtig genug war. Du hast einfach alles andere gemacht, ausser zu ertragen?

Es ist auch so, dass niemand irgendetwas aus der Vergangenheit löschen kann. Dies bedeutet, dass man überhaupt nichts bekämpfen kann. Jedes Mal wenn du also gegen etwas kämpfst, hast du in Wirklichkeit schon verloren! Denn du kannst es nicht aus der Vergangenheit löschen. Nicht einmal Gott hat das Interesse, irgendetwas aus der Vergangenheit zu löschen, weil er muss schliesslich im letzten Gericht alles richten. Doch richten kann man nur, wenn die Vergangenheit aufgezeichnet wurde und nichts vergessen wurde. Gott hat kein Interesse, nicht zu richten!

Ertragen bedeutet, zu wissen, dass man gegen nichts kämpfen kann (hassen), sondern nur fähig ist, für etwas zu kämpfen (lieben). Es ist eine grosse Illusion, wenn man gegen etwas kämpft. Wenn du wirklich erträgst, dann wenn du anfangst für dich zu fragen, was Ertragen für dich bedeutet und erste zittrige Schritte machst. Es ist normal, dass du fallen willst und vielleicht sogar zerbrechen, doch was viel wichtiger ist, du hast es ausprobiert, zu ertragen, du hast es getan und dadurch ist Gott treu und gerecht und wird dich alles lehren! Erfolg bedeutet, dass man etwas tut un dann etwas automatisch folgt, weil Gott die Tat belohnt!

Du musst ertragen gar nicht können, was du musst, verstehen dass es das Wichtigste ist und anfangen es einfach zu tun! Einfach ausprobieren und mit ein bisschen Glück, machst du riesen Erfolge, je nachdem, wie gehorsam du warst!

https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob38%2C4-18

Hiob 38,4-18

4 Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sage mir’s, wenn du so klug bist! 5 Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie die Messschnur gezogen hat? 6 Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, 7 als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Gottessöhne jubelten? 8 Wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als es herausbrach wie aus dem Mutterschoß, 9 als ich’s mit Wolken kleidete und in Dunkel einwickelte wie in Windeln, 10 als ich ihm seine Grenze bestimmte und setzte ihm Riegel und Tore 11 und sprach: »Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!«? 12 Hast du zu deiner Zeit dem Morgen geboten und der Morgenröte ihren Ort gezeigt, 13 damit sie die Enden der Erde fasste und die Frevler von ihr abgeschüttelt würden? 14 Sie wandelt sich wie Ton unter dem Siegel und färbt sich bunt wie ein Kleid. 15 Und den Frevlern wird ihr Licht genommen und der erhobene Arm zerbrochen werden. 16 Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen und auf dem Grund der Tiefe gewandelt? 17 Haben sich dir des Todes Tore je aufgetan, oder hast du gesehen die Tore der Finsternis? 18 Hast du erkannt, wie breit die Erde ist? Sage es, wenn du das alles weißt!

Mitlerweilen hat Gott noch mehr geschaffen. Alles was der Mensch weiss und gelernt hat, weiss Gott. Ein Mensch kann nicht einmal alles menschliche Wissen erlernen, wie soll er wie Gott alles wissen können? Unmöglich! Richtig!

Halt! Hast du es richtig gelesen? Gott sagt nicht, dass wir es nicht wissen können. Gott sagt auch nicht, dass er es uns verraten wird! Er sagt, dass wir auf ihn zukommen sollten, wenn wir alles wissen! Gott traut uns zu, selbstständig all dieses Wissen zu erlernen! Gott traut uns zu, dass wir alles lernen können und allwissend werden! Also Hiob hat er es zugetraut, deshalb auch dir! Gott will, dass wir die Welt erforschen!

Einerseits ist es die Länge des Kampfes. Dieser Kampf dauert nun schon biblisch gesehen über 6000 Jahre. Das Zweite ist, dass der Sieger des Kampfes schon immer klar war. Wie kann das sein, dass Gott schon 6000 Jahre kämpft und es trotzdem ein fairer Kampf ist. Wie kann der Sieg eines Kampfes dieser Länge schon im Voraus klar sein und fair sein? Wer ist also dieser ominöse Gegner Namens „Teufel“? Und die Betroffenen des Kampfes, die Menschen, können diesen Kampf nicht ohne Gott gewinnen. Wie kann das sein, dass die Menschen diesen Kampf ohne Gott verlieren würden? Das kann doch nicht mit gerechten Mittel möglich sein?

Deshalb existiert bei den Satanisten der Glaube, dass der Kampf gar nicht gerecht sein kann. Satanisten stellen sich auf die Seite der Dämonen, aus reinem Mitleid! Für sie sind die verbrannten Hexen die wahren Opfer dieses unfairen Kampfes. Für sie ist klar: Gott ist das wahre Arschloch!

Doch trotzdem gibt es Menschen, die an einen Gott glauben, der gut ist. Ja, obwohl es Fans von Gott gibt, die wirklich keine Ehre und keinen Verstand zu haben scheinen, soll dieser Gott „Gut“ sein? Es soll ein gerechter Kampf sein.

Weil der Kampf so lange dauert, glauben einige Menschen, dass der Teufel und Gott eine grosse Lüge ist. Diese Menschen glauben, dass der Mensch schon unzählbar viele Jahre alt ist und die Welt vor dem Menschen schon lange existierte. Für sie war eine Zeitlang sogar klar, die Welt hat kein Anfang und kein Ende. Doch die Argumente standen dazumal auf der Seite Gottes und so wurde der Urknall als logische Konsequenz gesehen und damit ein Anfang für die unzählbar alte Welt gesetzt. Gott wurde widerlegt, weil etwas eben vor Gott existiert haben muss.

Mit der ewigen Frage was zuerst da war wird aber nichts anderes gemacht, als immer wieder ein neuer Anfang zu schaffen. Weil es immer wieder etwas geben muss, was vor diesem Anfang gewesen sein muss, ist die Welt also in Wirklichkeit immer noch ohne Anfang und ohne Ende. Dies macht den Kampf von gut und böse immer grösser und immer länger. Kann dieser Kampf wirklich fair sein und vom Guten gewonnen werden?

Es heisst, dass Gott gerecht ist und deshalb muss Gott gerecht kämpfen, selbst wenn der Teufel unfair kämpft und fiese Tricks anwendet. Für die Menschen ist aber klar und sichtbar, dass normalerweise derjenige gewinnt, der die fiesen Tricks des „Teufels“ auch beherrscht. Und darüber schreibt die Bibel, das Buch Gottes, dass Gott diese fiesen Tricks kennt und der Mensch, wenn er mit Gott gewinnen will, diese fiesen Tricks auch kennen muss.

Doch die meisten Verehrer Gottes wissen gar nichts von diesen Tricks, weshalb sie auch nur blinde Verehrer Gottes sind. Für die Urknaller ist klar, dass diese Fans von einem Gotteswahn befallen sind. Die Definition von Fans bedeutet eben blinde Verehrung. Wer hat recht?

Eines ist klar: Weil viele Gotteskenner nur Fans sind und damit Gott genau genommen nicht kennen, sind sie gar nicht urteilsfähig. Und das geben diese Fans lauthals auch zu, denn in ihrem Buch, der Bibel, steht, dass man nicht richten sollte, weil man selbst so gerichtet wird, wie man richtet. Ein Gott, der empfiehlt nicht zu richten, soll gerecht sein? Ein gerechter Gott müsste doch gerade das Gegenteil sagen, nämlich, dass jeder und überall richten sollte, damit die Gerechtigkeit gross gehalten wird! Und dann soll dieser Gott noch die Liebe sein! Das ist doch nicht möglich, Liebe und Gerechtigkeit gleichzeitig?

Doch wahre Gotteskenner wissen, dass die Liebe sich an der Wahrheit erfreut. Doch sie wissen leider meist auch nicht, was die Wahrheit ist. Dabei ist die Wahrheit elementar, wenn es gerecht zu- und hergehen sollte. Denn wenn zwei Frauen um ein Kind streiten und beide behaupten, sie seien die wirklichen Mütter dieses Kindes, ist klar, dass nur eine der beiden die wirkliche und damit wahre Mutter ist. Doch niemand hat zugesehen, wer dieses Kind geboren hat, wie soll man da wissen, was die Wahrheit ist?

Wenn wir die Wahrheit wüssten, dann könnten wir gerecht richten. Und natürlich weiss Gott die Wahrheit, weil er alles weiss, da er die Welt geschaffen hat! Doch der Mensch darf dieses Allwissen nicht haben und es wird behauptet, dass deshalb Gott einen unfairen Vorteil besitzt, da er der Schöpfung wie ein Softwareentwickler seiner eigenen Software im nachhinein zusehen kann und deshalb nachprüfen kann, welches die wahre Mutter ist. Es ist keine Kunst gerecht zu handeln, wenn man in den Logfiles der Welt nachsehen kann, was sich zugetragen hat!

Doch Gott ist so unfair und gibt dem Menschen nicht die Möglichkeit, die Wahrheit nachzuschauen! Dabei liegt doch alles auf der Hand? Und wieso behauptet dann Gott, dass es eines Tages keine Geheimnisse mehr gibt, wenn er die Wahrheit bis jetzt den Betroffenen verheimlicht? Und natürlich werden laut den Fans, die Menschen eines Tages gezwungen, vor Gott auf die Knie zu gehen. Und das soll liebe sein? Zwang? Fair ist dies bestimmt nicht! Zurecht behaupten also die Satanisten, dass Gott der wahre Böse ist, weil er bis jetzt keinen Beweis für seine Liebe erbracht hat.

Keinen Beweis? Die Fans behaupten, dass Jesus der Beweis für die Liebe Gottes ist! Doch sie vergessen, dass Jesus eine Maschine Gottes war. Jesus führte nur Befehle aus. Jesus musste dies auch zugeben und behauptet, dass obwohl er alles tut, was er Gott tun sieht und somit nichts selbst tun kann! Jesus kann nichts ohne Gott tun und dann soll man Gott kennen, wenn man Jesus kennt? Der Computer kann auch nichts ohne den Menschen tun, wie soll da der Computer wie der Mensch sein? Der Computer kann nicht lernen, sondern nur Befehle befolgen!

Wieso soll also Jesus der Beweis für Gottes Liebe sein? Wie kann es sein, dass eigentlich alle Christen, welche die wahren Gotteskenner sind, kein Argument dafür kennen? Sie können meine Argumente nicht widerlegen und behaupten sogar, dass es die Sünde war, die Jesus auf sich genommen hat, welche dazu führte, dass Gott Jesus verlassen hat.

Wie soll Jesus die Sünden vergeben können, wenn sein Herrscher Sünden nicht einmal sehen kann! Wenn man von den Sünden wegsehen muss, dann hat man keine Ahnung was Sünden sein sollen! Es ist also laut den Fans unmöglich, dass Jesus die Sünden vergeben kann und uns etwas besseres als die Sünde bietet! Denn Gott kann die Sünde nicht ausstehen und es ist demnach grundlegend falsch, was in der Bibel steht, dass Jesus für die Sünder gekommen ist! Denn Gott kann Sünder nicht ausstehen und Jesus ist eine billige Kopie von Gott, welche von Gott auch alleine gelassen wurde, gerade wegen der Sünde, der Schwachstelle, vor der Gott blind ist.

Wie kann es möglich sein, dass Gott noch gerecht ist, indem er einen Roboter geschaffen hat? Unmöglich! Es gibt aber noch eine kleine Hoffnung. In der Erfolgsliteratur wird behauptet man solle positiv denken und dies würde dann den Erfolg bringen! Doch leider wird diese Erfolgsliteratur, von den Fans Gottes, welche sich selbst nur Christen nennen, verleugnet. Fans sind eben keine Macher, sondern nur Verehrer! Und die Erfolgsmenschen sind zwar Macher, aber erwähnen eigentlich nie Jesus oder Gott. Es gibt also keine Verbindung zwischen Erfolg und Fans!

Viele Christen können auch nicht damit umgehen, wenn man sagt, dass Gott Jesus nicht zugrundegehen liess, indem Gott Jesus alleine am Kreuz gelassen hat. Wieso sollte ein liebender Gott, Jesus alleine lassen? Wieso soll dieser Gott bewusst mit Absicht Jesus alleine gelassen haben? Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass Gott wegen der Sünden nicht hinsehen konnte! Und gerecht ist dies bestimmt auch nicht, denn zuerst führt Jesus alle Befehle Gottes aus und dann ist Gott so undankbar, dass er seinen Roboter auch noch alleine lässt! Es wird dann behauptet, dass Gott seine Selbstbehrrschung verloren hat und eben wegen der Sünden nicht mehr hinsehen konnte. Sünden sind ja gerade ein Zeichen von unlösbaren Problemen und deshalb auch von mangelnder Selbstbeherrschung!

Gott soll also Jesus wegen mangelnder Selbstbeherrschung nicht mehr gesehen haben. Dabei ist die Selbstbeherrschung doch gerade ein Zeichen, dass man Gott kennt! Und Gott musste Jesus alleine lassen, würde auch bedeuten, dass Gott nicht allmächtig und allwissend ist, sondern eben nicht mehr wusste was er tun sollte, und deshalb nicht mehr hinsehen konnte. Wieso sieht man nicht mehr hin? Weil man seine Beherrschung verliert! Oder weil der Hass grösser ist?

Kommen wir zum Ende: Gott hat meiner Meinung nach, Jesus alleine lassen müssen, damit Jesus im schlimmsten Moment seines Lebens, selbst entscheiden musste. Gott hat bewusst nicht mehr zu Jesus gehalten und hat ihn sozusagen ins kalte Wasser fallen lassen! Gott wollte, dass Jesus, der ständig getan und kopiert hatte, endlich selbstständig würde. Und es gab nichts schlimmeres für Jesus, als von Gott verlassen zu werden! Jesus war das erste Mal alleine und musste selbst entscheiden!

Doch wieso hat Jesus sich dann entschieden am Kreuz zu sterben? Wieso schimpfte Jesus nicht über Gott, dass er nun verlassen wurde? Wieso befolgte er die Befehle Gottes weiter? Gott, der Befehlsführer war ja nicht mehr da! Er hatte überhaupt keinen Grund dazu, es so zu tun, wie es Gott von ihm erwartet hat! War Jesus vielleicht einfach völlig verwirrt und nur eine leere arme Hülle? War Jesus trotzdem kein Mensch?

Eigentlich müsste Jesus, extrem zornig geworden sein! Als er vom Tode auferstanden ist, sagte er angeblich, dass er gehen muss, weil seine Nachfolger nicht ertragen könnten, was er noch alles zu erzählen hätte. Vielleicht konnte es Jesus auch fast nicht ertragen! Es soll der Heilige Geist kommen und uns aufklären, sagte Jesus! Und er sagte gleichzeitig auch, dass wenn Jesus nicht gehen würde, der Heilige Geist nicht kommen könne! Jesus war nicht fähig, das Problem alleine zu lösen, er benötigte den Heiligen Geist dazu!

Heute halten viele Christen verzweifelt am Heiligen Geist fest und versuchen zu erforschen, was er Heilige Geist ist, doch sie haben dabei vergessen, dass der Heilige Geist auch nichts besseres zu tun hat, als auf Jesus hinzuweisen. Der Heilige Geist baut damit den zerstörten Jesus wieder auf, indem er behauptet, dass es richtig gewesen ist, wie Jesus gehandelt zu haben. Wer wäre nicht zerstört, wenn er ständig tut was der Vater von ihm verlangt und dann von seinem Vater alleine gelassen wird!

Der Kampf geht weiter und Gott wird die Wahrheit nicht selbst lüften, sondern es ist der Kampf der Christen, die Wahrheit Schritt für Schritt aufzudecken, bis erfüllt ist, was in der Bibel steht, nämlich, dass es kein Geheimnis mehr gibt! Nur so kann der Mensch lernen, selbstständig zu sein! Und gibt es nichts schöneres, als selbst herauszufinden, wie dieses wunderbare Leben zu sein hat und wie damit die Wahrheit ist? Ja! Es gibt nichts schöneres, als wirklich erwachsen zu werden und Gott verstehen zu lernen. Es gibt nichts schöneres, wenn wir es selbst sind, die die Geheimnisse lüften. Wir wollen keine Spoiler, sondern das Leben selbst führen! Gott will, dass wir erwachsen werden und keine Fans mehr sind, sondern Versteher!

Der Todeskampf ist der effektivste Kampf, den es gibt. Dann gibt man noch den letzten Rest. Vorausgesetz der Todeskampf kann überhaupt eintreten. Bevor Jesus am Kreuz starb, kamen seine Emotionen hoch und er durchlebte fürchterliche Ängste, alles Teil eines Todeskampfes. Ich glaubte eine Zeit lang, dass Jesus für mich gestorben ist und ich deshalb nicht mehr sterben kann. Doch Gott wollte es anders und ich stürzte mich vom Balkon, weil ich daran glaubte, dass Jesus für mich gestorben ist. Zum Glück verletzte ich nichts.

Der Tod kann also ganz gefährlich sein. Was man über ihn denkt, ist nicht immer so einfach vorauszusehen. Doch was ich erlebt habe Jahre später, war, dass weil ich bereit war zu leiden und zu sterben, meine Kreativität extrem zunahm, denn ich kam in eine Art Todeskampf. Jesus war auch bereit zu sterben und machte ähnliches durch.

Der letzte Punkt, wieso ich bereit war zu sterben, war, dass ich keine Maske tragen wollte. Lieber wollte ich sterben, als eine Maske zu tragen. Ich überlegte mir schon, wie ich sterben würde. Ich wollte mir die Nahrungsmittel nicht von meinem Nachbarn bringen lassen. Ich wollte selbst einkaufen gehen, ich wollte selbst verantwortlich für die Nahrungsmittel sein. Ich wollte autark, das heisst unabhängig, sein. Plötzlich verstand ich, dass selbst der Coop seine Nahrungsmittel zugeschickt bekommt und dass es also auch völlig ohne Maske ginge. Wenn ich nicht aus dem Haus ginge und die Zulieferer alleine waren, ginge alles ohne Maske.

Das Problem ist einfach, wenn man nicht bereit ist, für ein Leben ohne Maske zu sterben, dann wird man unter Umständen keine Wege suchen, ohne Maske zu leben. Man kann dies sich so vorstellen, dass ein Vater ein Baby hat und dieses Baby ihm gestohlen wird. Der Vater ist natürlich völlig ausser sich. Dabei wäre nun die richtige Methode, bereit sein zu sterben, wenn das Baby nicht zurückgewonnen werden kann. Doch ist der Vater innerlich kein Jesus, wird seine Bereitschaft zu sterben, dazu führen, dass er Gewalt anwendet. Doch ist er innerlich ein Jesus, ist bereit alle Ungerechtigkeiten der Welt auf sich zu nehmen und an ihnen zu sterben, um sein Baby zurückzubekommen. Dieser innerliche Jesus wird ihm sein Kind zurückbringen und wenn das Kind schon gestorben ist, wird der Vater den Beweis suchen und finden.

Bereit sein zu sterben, bedeutet wie Jesus zu leben. Und was war die Belohnung für Jesus, als er gestorben war? Er kam nochmals auf unsere Welt und konnte noch ein Abschiedswort mit seinen Freunden haben. Es kann also sein, wenn wir wie Jesus leben und wie Jesus bereit sind zu sterben, dass wir Lösungen finden, die wir vorher niemals finden konnten oder dass wir im aller schlimmsten Fall auferstehen werden. Doch Gott wird in der heutigen Zeit alles geben, dass er kein so grosses Wunder machen muss, um uns auferstehen zu lassen. Aber es kann natürlich sein, dass Gott trotzdem dieses Wunder machen muss.

Bereit sein zu sterben, hat mich immer wieder auf super Lösungen gebracht, die ich so vorher nie erwartet hätte. Das ist das Jesus-Prinzip. Für einen Softwareentwickler ist es kein Problem, ein gestorbener Spieler in seinem Computergame wieder zurück zum Leben zu bringen, wieso sollte es für Gott also nicht möglich sein, dich vom Tode auferstehen zu lassen?

Doch umso weniger wir bereit sind lieb zu sein, desto weniger friedlich wird unsere gefundene Lösung sein. Wir sollten uns also im Hinterkopf behalten, dass es vielleicht das beste ist, wie Jesus zu sterben. Jesus setzte seine Macht und Weisheit nicht ein, um am Leben zu bleiben, weil er wusste, wie effektiv der Todeskampf sein wird und zu wie guten Lösungen wir finden werden, wenn wir wie Jesus unser Leben führen.

Verzweifelte Probleme brauchen verzweifelte Lösungen.

5. Mose 8,3 … Dadurch wollte er euch zeigen, dass der Mensch mehr als nur Brot zum Leben braucht. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund des Herrn kommt.

In der Bibel steht, dass wir uns von Gottes Wort ernähren. Deshalb sollten wir auch während der Arbeit die Möglichkeit haben, in der Bibel zu lesen. Allerdings stellt sich die Frage, wie wir richtig mit der Bibel arbeiten, damit sie auch den erstrebten Erfolg bringt und wirklich dazu beiträgt, dass wir uns ernähren können. Aber gerade weil viele Christen eben nicht in der Bibel lesen, muss ich sagen: „Erlaubt das Bibellesen während der Arbeitszeit“.

Ich gehe noch einen Schritt weiter. Wir dürfen uns auch mit dem Wort Gottes in anderer Form beschäftigen. Nämlich indem wir einen Video über die Bibel oder Jesus uns ansehen. Doch nur die Bibel ist optimal geschrieben. Deshalb bringt es wohl mehr, wenn wir in der Bibel lesen, als wenn wir uns einen Video ansehen. Man muss wirklich wissen, wie man es richtig macht, wenn man Videos sich ansieht. Bei der Bibel kann man aber nicht viel falsch machen.

Einer Firma würde ich also nicht vorschlagen, Videos auf die Arbeitszeit anzusehen. Aber in der Bibel lesen würde ich erlauben. Dies wird nämlich zum Erfolg der Firma führen!

Jahre lang dachte ich, dass Jesus Gott ist. Ich glaubte an die Dreieinigkeit. Doch eines Tages glaubte ich plötzlich nicht mehr daran. Ich wusste nicht, wieso ich nicht mehr an Jesus als Gott glaubte. Ich wusste aber, dass ich womöglich etwas falsch mache.

Dann vor ein paar Wochen, kam mein Kollege zu mir und ich erklärte ihm, dass ich glaube, Jesus sei nicht Gott. Er war empört und vermutlich musste er sich beherrschen. Obwohl er praktisch frisch Christ war, und damit voller Freude, wusste er, dass Jesus Gott ist. Dann eine Woche später, fand ich Bibelstellen im Hauskreis, die davon handeln, dass Jesus der Herr ist und wenn man dies nicht glaube, man nicht gerettet sei (Römer 10,9).

Ich wusste, dass wenn Jesus Gott war und wir Jesus nachfolgen und werden wie Jesus (2. Korinther 3,18), dass wir dann auch wie Gott würden. Dann fand ich heraus, dass wir ja im Ebenbild Gottes geschaffen wurden (1. Mose 1,26), das heisst, wir wurden sehr wohl, als wie Gott, wenn nicht sogar als Gott geboren.

Ich stellte mir die Frage, was nun der Unterschied von „wie Gott“ und „Gott höchstpersönlich“ sei. Macht es einen Unterschied Gott zu sein oder wie Gott zu sein? Wie können wir Gott höchstpersönlich sein? Wie ist die Dreieinigkeit möglich? Und natürlich ist es ein grosses Problem, wenn ich jetzt glauben würde, dass ich Gott bin. Kein Christ sollte sich doch als Gott hinstellen. Der Lehrer ist Jesus (Matthäus 23,10).

Wie die Dreieinigkeit möglich ist, wusste ich schon länger. Ein Chef, der eine Firma führt, ist für alle verantwortlich. Auch für jenes, das seine Mitarbeiter tun. Das heisst, der Chef ist für die Fehler seiner Mitarbeiter verantwortlich. Wenn nun Jesus ein Mitarbeiter des Vaters ist, dann ist er sehr wohl eins mit Gott.

Früh am Morgen stellte ich mir wieder die Frage: „Wie kann ich Gott sein, ohne die Strafen dafür zu bekommen?“. Plötzlich wurde mir klar. Jesus war sehr wohl Gott höchstpersönlich, weil Jesus Gott vertreten hat. Und das bedeutet auch, dass wir Christen Gott sind, weil wir Gott hier unten als Botschafter vertreten. Natürlich könnte Gott uns jederzeit den Job kündigen. Damit Gott uns nicht kündigen kann, müssen wir den Heiligen Geist haben, denn er ist das Pfand, die Garantie, für die Rettung.

Die Frage war also nicht, ob Jesus Gott war, sondern, wie wir selbst Gott sein können. Wenn wir eben eigenmächtig handeln, dann sind wir auf eine falsche Art und Weise Gott. Wir müssen uns schon in der Firma Gottes, dem Reich Gottes, zuverlässig verhalten und wir dürfen uns auch nichts einbilden. Es kann also auch falsch sein, etwas zu proklamieren, weil man so sich etwas einbilden könnte, das nicht gut ist. Die Frage ist also auch hier, wie proklamiere ich Dinge, ohne mir etwas dabei einzubilden. Wie können wir Gott sein, ohne zum Antichrist werden?

Um Gott richtig zu vertreten, müssen wir genauso viel Leiden und Schmerzen auf uns nehmen können, wie Jesus es getan hat, auch am Kreuz. Wir sterben dann vielleicht schon nicht den Kreuzestod, aber wir haben ein so spannendes Leben, als wären wir am Kreuz gestorben. Es geht darum, auf Jesus hinzuweisen (Offenbarung 19,10), und zwar auf den echten Jesus, aus der Bibel.

So ist klar, dass wir weder Jesus noch Gott ersetzen werden. Wenn wir also Gott sind, ersetzen wir Gott nicht, sondern wir sind dann an seiner Stelle, weil Gott es so gewollt hat. Wenn wir wie Jesus werden, dann ersetzen wir Jesus nicht. Es ist ein zu grosser Aufwand Jesus zu ersetzen und wir haben jetzt ja auch das Beispiel, wie wir leben sollten. Wir müssen Jesus gar nicht ersetzen, weil er es vollbracht hat. Es braucht kein grösseres Beispiel, als Jesus bezeugt hat. Und wir können nicht einmal unseren Nachbarn ersetzen, wir können nichts ersetzen. Wir brauchen keinen Ersatz für Jesus. Wir müssen also Jesus weder ersetzen, sondern sollten selbst ein Original bleiben.

Beim Leben wie Jesus, geht es eben nicht darum, irgendetwas zu ersetzen, sondern so zu bleiben, wie Gott uns geschaffen hat. Wenn wir anstelle von Gott oder Jesus handeln, dann nicht, weil wir das selbst bestimmt haben, sondern weil Gott es so gewollt hat. Gott zu ersetzen, bedeutet, dass es dann Gott nicht mehr gibt. An Gottes Stelle zu sein, bedeutet, dass es Gott sehr wohl gibt, er aber an einem anderen Ort ist. An Gottes Stelle zu sein, bedeutet, dass Gott uns eingesetzt hat und er auf uns vertraut. Es geht dann nicht mehr um uns, sondern um Jesus. An Gottes Stelle zu sein, bedeutet, so wie Gott zu handeln. Es bedeutet nicht, dass Gott so handelt, wie ich.

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